Portrait der Bauchtänzerin Samena: Persönliches, künstlerischer Werdegang, Vorbilder und Aktivitäten sowie Kontaktadresse





Künstlername: Samena
Sternzeichen: Stier
Beruf / Tätigkeit: Ich bin Arzthelferin, jedoch seit vielen Jahren manage ich meine Familie, Haus und Garten und der Rest meiner Zeit gehört dem Compi und dem OT.
Erzähl uns ein bisschen was von Dir privat... Bin seit 19 Jahren verheiratet, habe 2 nun schon große Kinder. Meine Hobbies sind Sprachen, Reisen, Nähen, fotografieren, singen und natürlich Tanz jeder Art. Ich habe vor 16 Jahren mit OT angefangen, bei vielen Dozenten WS gemacht, mich von jedem mehr oder weniger bereichern lassen und liebe es auch zu nicht orientalischer Musik „bauch-zu-tanzen“. Nachdem ich jetzt 10 Jahre unterrichtet habe, habe ich meine Kurse abgegeben und möchte im nächsten Jahr mit einer Ausbildung zur Physiotherapeutin anfangen.
Was findest Du an Dir positiv? Ich bin kontaktfreudig, aufgeschlossen, tolerant und nicht nachtragend .
Und was magst Du nicht an Dir? Tja, meine Unordnung, und meinen inneren Schweinehund, der maßgeblich daran Schuld ist.
Worüber kannst Du Dich aufregen? Ich reg mich nicht so schnell auf, was ich aber hasse ist Respektlosigkeit und die Argumentation derjenigen, die immer noch glauben, Ausländer nehmen den Deutschen die Arbeitsplätze weg. 
Was bedeutet Glück für Dich, oder was macht Dich glücklich? Meine Familie, im Garten in der Sonne liegen , Tanzen auf der Bühne und der Applaus der Zuschauer.

Wann und wie bist Du zum orientalischen Tanz gekommen? 
Vor 16 Jahren habe ich an einem WS: Türkisch tanzen, türkisch essen mit türkischen und deutschen Frauen teilgenommen. Die damalige Dozentin, meinte, dass ich ein richtiges Talent wäre und ich unbedingt den OT lernen müsse, was ich ja dann auch machte. 

Hast Du einen Künstlernamen und wenn ja, wie bist Du dazu gekommen? 
Samena: Wie ich dazu kam ist ganz unspektakulär. Ich suchte mir 3 schöne Vokale, die ich dann mit immer anderen Konsonanten mixte. So kam ich zuerst auf Semana. Gott sei dank, habe ich eine Woche, bevor ich dann meine ersten Visitenkarten machen lassen wollte und allen davon erzählte erfahren, dass Semana im spanischen „Woche oder Wochen“ bedeutet. Also wurde noch einmal gemixt und Samena war geboren.

Gibt es jemanden, der Dich besonders beeinflusst hat? Oder hattest Du ein Schlüsselerlebnis, das Dich besonders geprägt hat?
Ich denke, dass viele Lehrer dazu beigetragen haben, dass ich meinen eigenen Tanzstil finden konnte. Vor allem Shahrazad vermittelte mir nicht nur tänzerisches Wissen, sondern weckte auch meine Neugier in spiritueller Hinsicht. Außerdem habe ich viel bei den Bühnenshows in ihrem Ensemble im Hinblick auf die Organisation, Lichttechnik und das korrekte Miteinander der Tänzerinnen und allen anderen Beteiligten gegenüber gelernt.

Was sind Deine Aktivitäten in Sachen orientalischer Tanz? 
Momentan unterrichte ich noch mehrere Kurse und gebe WS. Ab nächstes Jahr werde ich noch weiter auftreten, in Shows mittanzen und mit einer Freundin an einem Projekt arbeiten, mich aber ansonsten um meine neue Ausbildung kümmern. 

Glaubst Du, der Tanz Dich in Deiner persönlichen Entwicklung beeinflusst hat? 
Auf jeden Fall hat mich der OT beeinflusst. Ich habe durch den Tanz mein Frausein neu definiert , habe ein anderes Verständnis von Erotik und mein Körperbewusstsein ist intensiver geworden, wodurch ich mehr auf meine Gesundheit achte.

Was magst Du am orientalischen Tanz besonders?
Das Wichtigste ist für mich, dass ich keinen Tanzpartner brauche. Ich mag am OT die weichen, fließenden Bewegungen des Schleiertanzes genauso, wie akzentuierte, witzige Trommelsoli oder den Säbeltanz, außerdem drehe ich für mein Leben gern.

Wie würdest Du Deinen eigenen Tanzstil beschreiben?
Ich tanze emotional, fröhlich, gerne schnell vor und allem fast immer improvisiert. Ich verbinde gerne Elemente aus dem Jazzdance oder Modern Dance mit dem OT. Andererseits liebe ich aber auch die typisch ägyptischen, weichen, weiblichen und dezenten Tanzbewegungen.

Was ist Dir im Tanz wichtig (Technik, Gefühl, Ausstrahlung), was möchtest Du mit Deinem Tanz „rüberbringen“?
Mir ist es wichtig, dass das Publikum meine Liebe zum Tanz spürt. Wenn ich ein Stück von diesem Glücksgefühl rüberbringen kann, bin ich zufrieden und denke, ich habe meinen „Job gut gemacht“.

Glaubst Du, dass orientalischer Tanz und Erotik zusammengehören?
Welche Frage. Auf jeden Fall gehören die beiden zusammen. Erotik ist doch etwas wunderbares. 

 



Kontaktadresse:

Samena

Tel. (02841) 64848
Fax (02841) 64848
Mobil (0178) 2479052

Email:Samena@t-online.de 

 

 

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